Volkshochschulen bekennen sich zu flexibler Zukunftsplanung

Zukünftige Entwicklung der Volkshochschulen hängt von den Bedürfnisse ihrer Regionen ab

Am 16. Juni 2014 fand in Oldenburg/Holstein vor rund 90 Gästen, Vertreterinnen und Vertretern der Volkshochschulen und Bildungsstätten aus ganz Schleswig-Holstein die Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Landesverbandes statt. Thema der diesjährigen Veranstaltung war „Demografie und Regionalentwicklung“ in Hinblick auf die Zukunft von Bildung und Wissen.

Breite Unterstützung wurde den Volkshochschulen und Bildungsstätten von Seiten der Städte und Kommunen zugesichert. Jörg Bülow, Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages, und Jochen von Allwörden, Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein, betonten, dass insbesondere im ländlichen Raum die Volkshochschulen und Bildungsstätten wichtige Partner für die zukünftige Versorgung von Bildung und Wissen auf qualitativ hohem Niveau seien. Auch bei der Integration von Zuwanderern leisten die Volkshochschulen für die Kommunen wichtige Dienste in der Vermittlung von Sprachkenntnissen und kulturellen Fertigkeiten.

„Wir freuen uns über das Bekenntnis der Städte und Kommunen zu unseren Mitgliedseinrichtungen, sie sind für uns ein wichtiges Signal. Wir können uns verschiedene Modelle für Kooperationen vorstellen, die gezielt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Region zugeschnitten sind.“ sagte Wolfgang J. Domeyer, Vorsitzender des Landesverbandes. „Schon jetzt treten Volkshochschulen in den Regionen als Netzwerker auf und kooperieren beispielsweise mit Büchereien oder Museen. So kann Bildung und Kultur als Standortfaktor für die Gemeinden erhalten bleiben.“

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18.06.2014 10:27 Alter: 5 Jahre