Projekt Europ@vhs ermöglicht Auslandsaufenthalte für schleswig-holsteinische Sprachkursleitende

Volkshochschulen schauen den europäischen Nachbarn über die Schulter, um ihren Sprachunterricht weiterhin zu verbessern

Der Landesverband der Volkshochschulen hat im Rahmen des Mobilitätsprogrammes Erasmus+ der Europäischen Union das Projekt Europ@vhs ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist , dass Volkshochschulen Teilnehmenden an Sprachkursen auch zukünftig ein innovatives Lernangebot mit modernen Vermittlungsmethoden anbieten können. 

Der Austausch mit europäischen Nachbarländern soll intensiviert werden.

Die rund 70 Sprachkursleitenden, die am Projekt teilnehmen, werden in den nächsten zwei Jahren Auslandsaufenthalte antreten, die diesen Projektzielen dienen. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig: Das kann entweder der Besuch eines Kurses zur Vertiefung der eigenen Sprachkompetenzen sein, ein Seminar über innovative Lehr-und Lernangebote im Gastgeberland oder eine Hospitation bei einer Erwachsenenbildungseinrichtung im europäischen Ausland. Die Reisen der Teilnehmenden werden durch das Projekt mit einem Zuschuss zu Aufenthalts-, Reise-und Kurskosten unterstützt.

Ein Kursleiter für Schwedisch plant beispielsweise einen Fortbildungsaufenthalt in Schweden, um zu beobachten und zu erleben, wie man dort mittels e-learning auch im ländlichen Raum ein Angebot zum Spracherwerb aufrechterhalten kann.

Die Einrichtungen im Flächenland Schleswig-Holstein profitieren von seinen Erfahrungen, da auch hier Bedarf besteht, das Bildungsangebot durch innovative Lernkonzepte an die Strukturen im schwach besiedelten ländlichen Raum anzupassen.

„Wir freuen uns, dass wir den Sprachenunterricht an den Volkshochschulen in Schleswig-Holstein so ergänzen können. Die Auslandsaufenthalte unserer Kursleitenden werden einen wertvollen Mehrwert für die zukünftigen Angebote der Volkshochschulen geben“, sagt Monika Peters, Verbandsdirektorin.

Profitieren werden von den Aufenthalten alle Volkshochschulen im Land, denn in speziellen Veranstaltungen berichten die Teilnehmenden ihren Kolleg/innen nach ihrer Rückkehr über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.

„Wir haben das Projekt als Landesverband beantragt, damit auch Kursleitende kleinerer Volkshochschulen im ländlichen Raum, die oftmals nicht über genügend Personal für so einen Projektantrag verfügen, diese Reisen antreten können. Wir freuen uns, dass das Angebot so gut angenommen wurde und sind sehr gespannt auf die Ergebnisse der Reisen“, sagt Christina Bruhn, Programmbereichsleiterin Sprachen beim Landesverband der Volkshochschulen.

Das Projekt Europ@vhs wird finanziert aus Mitteln der Europäischen Union.

Übermittlung Ihrer Stimme...
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
09.07.2015 09:32 Alter: 4 Jahre